Dienstag, 25. Juni 2013

Wenn der Stress kulmuliert.../Muster erkennen/erlösen Teil 1

Dafür dass ich ein hochsensibles Wesen bin, hab ich schon relativ viel durchgemacht in meinem Leben, all das ist gespeichert und in für mich belastenden Situationen, als zum Beispiel vor Umbrüchen in meinem Leben und wichtigen Entscheidungen, scheint das alles immer wieder hochzukommen, scheinbar nur um mir zu sagen:

" Mach jetzt Frieden mit mir, damit du in deinen neuen Lebensabschnitt unbelastet weitergehen kannst. Lass diesen Rucksack voll mit Steinen aus der Vergangenheit jetzt hier. Sieh sie dir noch mal an, wie schön sie doch sind, obwohl sie voller rauher Kanten und Ecken, voller Abschürfungen und Unebenheiten sind. Steine eben!"

Verdammt noch mal, das ist nicht leicht. Denn als menschliches Wesen, fällt man dann all zu schnell wieder in die Identifikation hinein, das heisst, man geht wieder so richtig in das alte Leid und suhlt sich darin, anstatt es anzunehmen und dann loszulassen. Vorallem, wenn man wie ich ein bissl einen Hang zum Jammern und zum Selbstmitleid hat. Aber das scheint auch irgendwie in meiner Wiener Seele begründet zu sein ;)

Die Programme, die ich mir momentan anschauen darf sind echt der Hammer.

Wenn man als Kind einen Elternteil, (bei mir wars der Vater) verloren hat, gibt man sich unbewusst sein ganzes Leben lang die Schuld daran. Da muss man erst einmal draufkommen! Denn als 4 Jährige versteht man nicht, warum Vati (seelische) Probleme hat und aufeinmal nicht mehr nach Hause kommt, bzw. seine Probleme im Suff ertränkt und dann die Familie terrorisiert.

Man erkennt nur: " Hey, der erste Mann in meinem Leben, auf den war kein Verlass, der wollte mich nicht so wie ich bin, der hat mich nicht beschützt. Im Gegenteil: er hat mich und meine Familie zuerst bedroht und dann verlassen." Die verheerenden Auswirkungen dieser ersten Blaupause für Beziehungen zu Männern setzen sich meist unbewusst ein ganzes Leben lang fort.

Immer wieder trifft man die gleichen Typen, die einen betrügen, schlagen und/oder dann verlassen. Bis man dieses Muster schliesslich erkennt-  und dann erlöst.

Und ich muss sagen, die Qualität der Männer, die ich in den letzten Jahren angezogen habe, hat sich mit der Arbeit an mir selbst kontinuierlich verbessert! Sie wurden verlässlicher, treuer, ehrlicher und sensibler, hatten mehr und mehr offene Ohren für meine Bedürfnisse und konnten mir das Gefühl geben, dass ich als Frau und als Mensch etwas wert bin.

Jahrelang habe ich das nämlich nicht gefühlt! Immer dachte ich, dass etwas nicht mit mir stimmt und ich nicht in Ordnung bin so wie ich bin. Dieses Gefühl stammte aus meiner Kindheit und hat mich sehr lange begleitet. Keine Frage, welche Erfahrungen und Menschen man anzieht, wenn man sich wertlos fühlt, oder?

Vor 3 Monaten hat mir das Universum dann einen Typen geschickt, mit dem ich jetzt meine "Matura machen" kann und dann mit diesem Muster fertig bin. So jedenfalls sehe ich diese Begegnung. Ich weiss, er ist kein Lebenspartner, aber er darf mich den letzten Abschnitt auf einem bestimmten Weg begleiten, und ich weiss, seine Seele weiss das auch. Er wird solange an mir "kleben", bis diese Lernaufgabe erledigt ist. Und irgendwie fühle ich, dass dann der Weg endgültig frei ist für meinen Lebenspartner. (Das sind alles Dinge, die ich "weiss" aber nicht rational erklären kann. Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch in deinem Leben. Wir sind alle mehr oder weniger medial, doch meistens vertrauen wir dem nicht.)

Wie hat sich dieses Muster bei mir geäußert, dass ich als Kind (vom ersten Mann in meinem Leben) verlassen wurde?

Zusammenfassend:

Ich habe mir meistens Typen gesucht, die mich eigentlich nicht interessiert haben, da ich der Meinung war, dass die, die mir gefallen, sowieso nichts von mir wollen.

Die Männer waren (ganz besonders früher) viel älter als ich. Jetzt sind höchstens nur mehr noch 3, 4 Jahre dazwischen.

Nach jedem Streit oder dem kleinsten Problem war ich der Meinung "jetzt ist es aus, den sehe ich eh nie wieder"-  sich nicht trauen, sich an jemanden zu binden, gefühlsmässig.

Immer Angst haben, etwas falsch zu machen und dann verlassen zu werden. Somit ein sich ständiges zusammenreißen und kontrolliern.  Fast unmöglich sich zu entspannen oder fallen zu lassen.

Deshalb auch nicht einschlafen können neben potentiellen Partnern. Es könnte ja was schreckliches passieren!

Alle möglichen Probleme und Szenarien zu spielen und den Anderen zu "testen", wie lange und ob er wirklich zu einem steht, an die Grenzen gehen, oft sehr provokant und mühsam für den Partner!

Und nicht zuletzt: Schluß machen, bevor der Andere Schluß macht!












Donnerstag, 30. Mai 2013

Das Leben das lehrt

WENN es irgendeine Bildung gibt, die Du erlangen kannst, dann ist es die Weisheit, die Du aus deinen eigenen Erfahrungen ziehst. Sie gräbt sich tief in deine Seele und bereichter als (Erfahrungs-)Schatz diese und alle weiteren Inkarnationen.

Ich hab es immer gehaßt, in der Schule Dinge auswendig lernen zu müssen. Dahinter stand immer das latente Gefühlt der totalen Sinnlosigkeit, und somit hab ich auch das meiste wieder vergessen, da es nur vorübergehend gespeichert war. Und das ist gut so.

Wahre Bildung ist eine Bildung des Herzens, nicht des Verstandes. Doch oft verschließt man sein Herz, um nicht weiter den ganzen Schmerz fühlen zu müssen. Ich selbst und Du vielleicht auch, kannst davon ein Lied singen. "Durch wieviel Scheiße muss man eigentlich durchwaten, bis ich die Perle der Weisheit dieser Erfahrung entdecke?" Oft hab ich mich das schon gefragt.

Oft ist die Wahrheit verborgen, hinter einem Berg voller Kummer und Sorgen. Man kann sie nicht erdenken, man kann sie nur erfühlen. Das was sich für Dich gut anfühlt, ist DEINE Wahrheit, ganz egal wie andere darüber denken oder in wievielen Büchern das genaue Gegenteil steht. "Wahrheit tut, weh" was für ein Bullshit. Wahrheit hat noch nie jemandem weh getan, es sind die Lügen, die uns alle krank machen. Dein Herz erkennt die Lügen. Es fühlt, wenn etwas gelogen ist.

Auf das Herz zu hören ist sicher eine schwierigsten Übungen überhaupt, besonders wenn es übersät mit Narben ist, und man am liebsten seine Ruhe haben möchte. Besonders, wenn man sein ganzes Leben darauf trainiert worden ist, das der Intellekt der wahre Herrscher ist. Und doch ist es der einzige Weg, der lohnt.

Wenn Du vor einer Entscheidung stehst, dann stell Dir vor, dein Herz ist ein bewusstes Wesen, dass Dir antwortet (was es ja auch ist!) und stelle ihm deine Frage. Die Antwort kannst Du daran erkennen, dass Du sie nicht "erdenken" musst, sondern dass sie "aufeinmal da" ist.


May you be at peace.
May your heart remain open.
... May you awaken to the light of your own true nature.
May you be healed.
May you be a source of healing for all beings.


Tibetan Buddhist Prayer


Donnerstag, 2. Mai 2013

Vom Wert der Arbeit oder: Wer arbeitet, sündigt

Arbeit hat in unsere Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Wer täglich von A nach B und dann nach C, bis zum Ende des Alphabets hetzt, dem wirft man bewundernde Blicke zu. Ja, dieser Jemand TUT etwas, er LEISTET, er opfert sich auf für die Gesellschaft, seine Familie, ein wenig Wohlstand...

Aber was hat er davon? Mitte 40, wenn er Glück (oder Pech) hat etwas später, kommt der Herzinfarkt, wenn man nicht vorher schon mit Panikattacken, Depressionen oder Burnout ins Abseits geschoben wird. Hauptsache man hat gut funktioniert, als kleines Rädchen im großen Getriebe einer rießigen Maschinerie im Dienste des ewigen Wirtschaftswachstums und des Konsums einer Wegwerfgesellschaft. Eine Gesellschaft, die nicht nur Waren zu Tonnen auf den Müll kippt, sondern mit Ihnen auch Menschen, die nicht mehr "funktionieren", weil Sie zu alt, zu krank oder sonstwas sind.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass alle Arbeit schlecht und verdammungswürdig ist. Sicher freue ich mich, wenn das Wasser aus dem Hahn kommt, die Müllabfuhr den Mist wegbringt, oder die Regale nachgeschlichtet sind, wenn ich etwas einkaufen möchte. Das sind einfache und grundsätzliche Dinge, die jeder von uns täglich braucht.

Doch wieviel "gute" Arbeit gibt es heute überhaupt noch? Damit meine ich Arbeit, die mehr nützt als schadet? Dazu fand ich einen interessanten Artikel über ihr Buch von Marianne Gronemeyer:

Nun heißt aber der Titel dieses Buches nicht: „Wer arbeitet, sündigt nicht“, sondern im Gegenteil: „Wer arbeitet, sündigt“. Das ist allerdings eine Behauptung von anderem Kaliber. Die schiere Provokation. Es sträubt sich doch wirklich alles in uns gegen die skandalöse Feststellung, dass Arbeit grundsätzlich schädlich sein soll. Man kann seine Arbeit gut oder schlecht machen, man kann es an Sorgfalt, Genauigkeit, Ausdauer und Kenntnis fehlen lassen, man kann nachlässig, schlampig oder ungeschickt sein, aber das alles rechtfertigt noch nicht die Behauptung, dass es gute Arbeit prinzipiell nicht gibt. Es sagt lediglich, dass jemand sich entweder weigert oder unfähig ist, sie zu tun. Der Titel ist jedoch keineswegs als Provokation, sondern ernst gemeint. Ich will tatsächlich nachweisen, dass uns die Möglichkeit, gute Arbeit zu verrichten, abhandengekommen ist.

Aber kann man denn, wie ich das vorhabe, wirklich beides gleichzeitig, den Totengesang auf die ‚gute Arbeit‘ anstimmen und ein – sogar leidenschaftliches – Plädoyer für sie halten wollen? Für etwas, das es nicht gibt – oder nicht mehr gibt – kann man schlecht plädieren, ohne Unsinn zu reden. Also ist die gute Arbeit doch nicht ganz verschwunden? Zugegeben, die Eingangsbehauptung, muss präzisiert werden: Es gibt sie noch, die gute Arbeit, aber nicht auf dem Markt. Alle Arbeit, die heute auf dem Arbeitsmarkt gehandelt wird, schadet mehr, als dass sie nützt. Und wer sich glücklich schätzt, auf dem Markt einen Job ergattert zu haben, nimmt in Kauf, dass er damit Schaden anrichtet.

Die Präzisierung macht die Sache kaum besser. Das würde ja bedeuten, dass es egal ist, ob ich in meinem Job Sahnetrüffel oder Tellerminen produziere, dass sich die ehrwürdigen Professionen des Heilens, Helfens und Lehrens in dem, was sie anrichten, nicht unterscheiden von denen der Rüstungsarbeiter, Henker und Banker. – Sie unterscheiden sich schon. Sie bewirken sehr Verschiedenes; aber eben auch nichts Gutes.
Man kann doch aber nicht einfach darüber hinwegsehen, dass in der Arbeitswelt kaum jemals so viel Aufwand getrieben wurde, um gute Arbeit zu garantieren, wie heutzutage. Verfahren der Qualitätssicherung, der Effizienzkontrolle, der Evaluation, der Dokumentation beschäftigen Heerscharen von Experten, die beauftragt sind, die Professionalität der Arbeit und der Arbeitenden ständig zu verbessern. Professionalität ist zum wichtigsten Merkmal guter Arbeit aufgerückt. Wer professionell ist, beherrscht sein Metier technisch perfekt, er – oder sie – weiß, was richtig, wichtig und vordringlich ist, er ist leistungswillig, zeigt Entschlusskraft, verfügt über eine routinierte Könnerschaft und eine kühl kalkulierende ‚Leidenschaft‘ für alles Verfahrensförmige und Methodische, er/sie weiß, die störende Subjektivität persönlicher Meinungen, Empfindungen und Rücksichten aus dem Spiel zu lassen sowie Privates und Berufliches strikt zu trennen. Jemandem Unprofessionalität vorzuwerfen, ist die ärgste Schmähung, die man ihm antun kann, weit ärger, als ihm Unmoralität nachzusagen.

Der Begriff, der für all das herhalten muss, wurde gründlich missverstanden oder misshandelt. Denn das lateinische Verb ‚profiteri‘, von dem unsere ‚Professionalität‘ ebenso wie die ‚Professoralität‘ abstammt, heißt „bekennen, gestehen“. Demnach wäre ein Professor ein Bekenner und Professionalität bestünde nicht zuletzt darin, dass man Schwächen und Fehler eingesteht, sich also eine Blöße gibt, was ja die Voraussetzung dafür ist, dass falsche Entscheidungen und Taten revoziert und revidiert werden können. Auf so schwankendem Boden bewegen sich moderne Professionelle nicht. Sie sind sich ihrer Sache und ihres methodischen Instrumentariums sicher und wissen sich im Recht. Nicht zuletzt deshalb ist die heute gepflegte Professionalität außerstande, gute Arbeit zu ermöglichen. Sie dient vielmehr dazu, Schlechtes immer besser zu machen und Falsches zu perfektionieren.

Was sind aber die Befunde, die ein solch schwerwiegendes Verdikt über unsere professionelle Arbeit rechtfertigen könnten? Zuallererst: Die moderne Arbeitswelt erzeugt immer mehr drop outs und gesellschaftlich Deklassierte. Alle menschlichen Belange sind zusehends unter das Diktat der Ökonomie und des Profitkalküls geraten. Alles, was sich nicht lohnt, wird ausgemustert und alle, die nichts leisten, werden für überzählig erklärt. Schonräume und Nischen, in denen die, die nicht mithalten können, die Gescheiterten und die Schwachen, vom Leistungsdruck einigermaßen unbehelligt, ein auskömmliches Dasein fristen könnten, ohne sich als gerade noch geduldet zu erfahren, werden abgeräumt. Die Arbeitswelt wird immer mehr zum Kriegsschauplatz, auf dem sich Selbstbehauptungskämpfer immer härtere Schlachten liefern. Ein Klima, in dem gute Arbeit wahrlich nicht gedeihen kann, wie viel Mühe sich die darin Agierenden auch geben mögen.

Ein zweiter Befund ist beinah noch beunruhigender: Im Zuge der Ökonomisierung aller Lebensbereiche hat sich eine „Monokultur des Effizienzdenkens“ ausgebreitet. Darin werden alle persönlichen Beziehungen, alle Eigenheiten und Besonderheiten der in den Arbeitsprozess Involvierten als Störung wahrgenommen und ausgeschaltet. Ideal ist ein Arbeitsprozess, der wie am Schnürchen läuft, verfahrensförmig, programmierbar, vorhersehbar, durchorganisiert. Selbst in den Schulen und an den Universitäten, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, in Sozialstationen und Kirchen hat sich dieses Ideal der reibungslosen, überraschungsfreien Abläufe durchgesetzt, und längst beherrscht es auch die so genannte Freizeit. Diese monokulturelle Verwüstung zehrt alles persönliche Miteinander sowie alle Fürsorge füreinander auf und hat eine unvorstellbare Gleichmacherei zur Voraussetzung und zur Folge. Gebraucht wird der „funktionale Mensch. Die Ausprägungen und Organisationen der modernen Daseinsstruktur, innerhalb deren das Leben des funktionalen Menschen abläuft wie der Kolben in einem gut isolierten Glaszylinder. […] Die Wirklichkeit des funktionalen Menschen ist eine Pseudowirklichkeit, ein das Leben ersetzendes Leben, eine ihn selbst ersetzende Funktion.“ Verfahrensförmigkeit ist die Zauberformel mit deren Hilfe Effizienz – der größtmögliche Ertrag bei geringstmöglichem Einsatz von Mitteln in kürzest möglicher Zeit – in schwindelnde Höhen getrieben wird. Sie ist das probateste Mittel der gewinnträchtigen Beschleunigung aller Prozeduren – und der gerade Weg in die Barbarei. Wer oder was dabei alles auf der Strecke bleibt, wird aus den Gewinnkalkulationen herausgerechnet oder zum ‚Kollateralschaden‘ erklärt.

Es gibt einen dritten Befund: Professionelle Arbeit produziert Waren – auch Dienstleistungen sind ja Waren. Waren ersetzen menschliche Tätigkeiten. Um immer mehr Waren an den Mann, die Frau und das Kind zu bringen, wie es das Wachstumsgebot verlangt, werden den Menschen immer mehr Tätigkeiten und Zuständigkeiten abtrainiert. Tätige und zum Selbsterhalt fähige Menschen werden umgekrempelt zu hilflosen, abhängigen und entmündigten Konsumenten. Arbeit dient nicht der Herstellung dessen, was gebraucht wird, sondern produziert zunehmend, was nicht gebraucht wird, um diese Abhängigkeit aufrecht zu erhalten und zu steigern. Es ist nicht so, dass die Arbeit den Konsum veredelt, sondern so, dass der Konsum die Arbeit entwertet. Auf doppelte Weise werden die Arbeitenden durch ihre Arbeit depotenziert: Während der Arbeit fungieren sie nur mehr als Verfahrensanhängsel. Und als Konsumenten werden sie von ihren Tunsmöglichkeiten und ihrer Zuständigkeit für ihre eigenen Angelegenheiten abgeschnitten.

Gute Arbeit, Arbeit, die nützt und nicht schadet, kann nicht zustande kommen, wenn Menschen statt zu kooperieren konkurrieren müssen; wenn ihr persönliches Handeln ausgeschaltet wird und sie einen ihnen zugewiesenen Platz in einer Maschinerie nur noch auszufüllen haben; wenn ihnen durch ihre Arbeitsproduktivität immer mehr Konsum aufgenötigt wird, der sie abhängig und unzuständig macht, und wenn ihre Arbeit vorrangig im Dienst der Profitsteigerung von Konzernen steht.

Dass es gute Arbeit diesen erdrückenden Befunden zum Trotz geben könnte, scheint aussichtslos. An eine Humanisierung der Arbeitswelt kann man, ohne sich selbst etwas in die Tasche zu lügen, kaum glauben. Zu fragen wäre vielmehr, ob man aus ihr ausscheren, ob man sich ihren Forderungen zeit- oder teilweise entziehen und durch anderweitige Tätigkeit seinen Lebensunterhalt bestreiten könnte; ob es also ein Abseits der Arbeitswelt gibt oder geben könnte, wohin ihre Herrschaft nicht reicht und wo ihre Erpressungsmechanismen nicht greifen. Es sind ja längst viele, die sich aus der Arbeitswelt davonmachen, entweder, weil sie rausgeschmissen oder weil sie krank werden oder weil sie zu alt sind. Einer Meldung in den Abendnachrichten vom 28. September 2011 zufolge sind es in Deutschland bereits mehr als neun Millionen Menschen, die den Arbeitsanforderungen nicht mehr gewachsen sind. Ihre Diagnose lautet in der Regel ‚Burn out‘, ‚Ausgebrannt‘.
Denn es ist allemal einfacher, die Menschen für krank zu erklären als die Arbeitsverhältnisse.
Aber sind nicht diejenigen die unter krankmachenden Zumutungen schlapp machen, ‚gesünder‘ als die, die immer noch mithalten? Diejenigen, die die Arbeitswelt ausgespien hat, könnten eine große Koalition der Nicht-Erpressbaren bilden und von ihren verbliebenen Kräften einen Gebrauch machen, der sie vom Geldbedarf unabhängiger machen und als tätige Menschen ins Recht setzen würde, statt dass sie sich als Konsumenten an der Leine führen lassen. Kurzum: die Frage ist, ob es auch in industriellen und urbanisierten Gesellschaften Möglichkeiten einer neuen Subsistenz gibt, die die Menschen weniger bedürftig und fähiger macht, für sich und andere selbst zu sorgen. (Text: M. Gronemeyer)
gefunden auf http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/wer-arbeitet-suendigt-ein-plaedoyer-fuer-gute-arbeit-marianne-gronemeyer

Freitag, 26. April 2013

Mantra eines Unperfektionisten

Ich will nicht perfekt sein und bin es auch nicht. Weder bin auf dem Weg dazu, perfekt zu werden, noch will ich es jemals sein.

Ich bin was ich bin. Ein Wesen mit Ecken und Kanten, mit Rundungen und Unzulänglichkeiten. Manchmal mit Schmerzen, oder belastet mit Problemen, auf dem Weg durch die vielen Baustellen des Lebens, die einen weiter forangeschritten als die anderen....

Der, der mich kennt und liebt, liebt mich mit all meiner Scheiße, mit allem, das mich als Mensch ausmacht, mit meinen Falten, mit meinem frechen Blick, mit den manchmal leeren Augen, mit all meiner Müdigkeit....

Ich muss nichts erklären, muss mich niemandem gegenüber rechtfertigen, denn niemand ist jemals in meinen Schuhen gelaufen, also kann er mich auch nicht richten, das kann nur Gott und der wird es niemals tun.

In Zeiten, wo man uns mit Dokusoaps wie "die perfekte Hochzeit" oder mit den aalglatten Gesichtern von Models zu verführen versucht, auch "so perfekt sein zu wollen", um immer weiter zu streben und zu eifern....klar ist es da schwierig standhaft zu bleiben und zu sich selber zu stehen, vorallem wenn das eigene Leben nicht nach Schema F verläuft, man nicht den tollen Job, den tollen Mann an seiner Seite, im schönen Haus im Grünen mit 2 ganz perfekten Kindern lebt....

All die perfekten schönen Körper und glatten Gesichter....sie langweilen mich! Es spiegelt sich kein Leben darin, nur eine Fassade die dazu gemacht ist zu blenden und vom Wesentlichen abzulenken. Die Jugend geht irgendwann bei jedem von uns, was bleibt ist das unvergängliche, der Funke in jedem von uns, den es rechtzeitig zu würdigen gilt.

Würdigst Du diesen Funken, nenne Ihn Gott, Quelle, großer Geist oder was auch immer, schon?

Er ist das Einzige, was Dir niemals genommen werden kann, alle äußeren Dinge vergehen, die Schönheit welkt dahin, die Freunde und die Verwandten sterben, was bleibt dann noch?

Ich wünsche Dir einen schönen Tag und dass Du zu deiner "unperfekten" Art stehen kannst und dich lieben lernst. Wir brauchen mehr "Unperfekte" um von diesem ganzen Perfektionismus, der uns alle in den Wahnsinn treibt, wieder wegzukommen.

Auf in´s gelebte Leben, mit vielen wunderschönen Falten und Furchen, von denen jede eine Geschichte erzählt, DEINE Geschichte, die Dich zu einem einzigartigen Wesen macht!

Freitag, 19. April 2013

Was hat dich bloss so ruiniert?

schallt es gerade aus dem Radio....

es ist Freitag Nachmittag und ich backe eine Sachertorte und; man mag es nicht glauben, für ganz kurze Zeit stellte sich bei mir der Flow ein. Und zwar genau in dem Moment, als ich die eingebutterte Form in den Händen halte und das eingestaubte Mehl darin herumlaufen lasse,...von links nach rechts,....und wieder retour, rundherum...und das ganze nocheinmal, bis endlich die ganze Form schön damit ausgekleidet ist.

Dann kommt mir ein Gedanke.

Wann habe ich eigentlich das letzte Mal etwas nur um seiner selbst willen getan? und mich völlig darin vergessen? Diese Selbstvergessenheit vermisse ich. Man kann sie noch bei ganz kleinen Kindern beobachten, die, in ihr Spiel versunken, alles um sich herum ausblenden und ganz da sind, bei dem was sie gerade tun.

Wir Erwachsenen tun etwas meist, um zu.....(fill in the blank!) aber nicht mehr, weil es gerade so schön ist, es zu tun.

Wir machen Sport, damit unsere Körper fit und ansehnlich bleiben, wir studieren, damit wir einmal einen Titel bekommen und etwas Ansehen in dieser Gesellschaft, wir rackern uns den Buckel krumm, damit wir bei allen als fleissig und motiviert gelten, wir kriegen Kinder, damit wir, wenn wir mal alt und gebrechlich sind, nicht alleine sind, weil sie sich um uns kümmern...(von wegen), wir sind mit XY zusammen, damit wir nicht alleine sind, wir fahren ein schickes Auto, um von allen beneidet zu werden....ja und nicht zuletzt machen die meisten von uns irgendwelche Tätigkeiten, die sie, wenn es kein Geld dafür gäbe, nie und nimmer tun würden.

Diese Liste ließe sich wohl endlos fortsetzen...

Die Dinge ihrer selbst tun, und nicht um irgendeines Zweckes willen, das ist schön. Dann erspart man sich nämlich auch das meditieren. Denn nichts anderes ist Meditation: die eigene Mitte finden!

Ich wünsche jedem, der das liest, das er viele schöne Dinge findet, die für ihn wie Meditation sind, ein Tun um des Tuns Willen!

:)

Samstag, 13. April 2013

Petition

Ich möchte dies gern weiterleiten, immerhin geht es um unser aller Gut- unser Essen!
schön lansgam frage ich mich, ob es immer noch Leute gibt, die all dies als Verschwörungstheorie abtun; angesichts dessen, wie ungeheuerlich die Versuche von seiten bestimmten Lobbys her sind, uns alle immer mehr zu knechten und von ihnen abhängig zu machen!
Aber lest selbst:


Es ist unfassbar, doch Monsanto & Co. schlagen wieder zu. Die profitgierigen Biotech-Firmen wollen etwas für sich allein beanspruchen, was uns allen gehört: Unsere Lebensmittel! Doch wenn wir entscheidende europäische Staaten dazu drängen, die zerstörerischen Patentvorhaben zu verhindern, können wir diesen Angriff auf unsere Nahrungsmittel stoppen. Klicken Sie hier, um unsere Lebensmittel zu verteidigen:


es ist unfassbar, doch Monsanto & Co. schlagen wieder zu. Die profitgierigen Biotech-Firmen wollen etwas für sich allein beanspruchen, was uns allen gehört: Unsere Lebensmittel! Alltägliche Obst- und Gemüsesorten, wie Gurken, Broccoli und Melonen, wollen sie patentieren und Züchter dazu zwingen, sie zu bezahlen oder eine Anklage zu riskieren, wenn sie es nicht tun.

Noch können wir sie davon abhalten, Mutter Erde aufzukaufen. Firmen wie Monsanto haben Lücken im EU-Recht gefunden, um mit ihrem Plan durchzukommen. Wir müssen diese Lücken also schließen, bevor ein gefährlicher, globaler Präzedenzfall geschaffen wird. Dafür müssen entscheidende Länder wie Deutschland, Frankreich und die Niederlande -- wo der Widerstand bereits wächst -- eine Abstimmung fordern, um Monsantos Pläne aufzuhalten. Die Avaaz-Gemeinschaft hat Regierungen schon oft zum Umdenken gebracht und wir können es noch einmal schaffen.

Viele Landwirte und Politiker sind bereits dagegen -- jetzt brauchen wir nur noch Bürgerstimmen, um diese Länder dazu zu drängen, Monsanto von unseren Lebensmitteln fernzuhalten. Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt die Kampagne, um unsere Lebensmittel zu verteidigen:
http://www.avaaz.org/de/monsanto_vs_mother_earth_loc/?bHDVvbb&v=23935

Wenn ein Patent erst einmal in einem Land existiert, werden andere Länder durch Handelsabkommen und Verhandlungen oft dazu gedrängt, es ebenfalls anzuerkennen. Deswegen verändern diese Patente die gesamte Funktionsweise unserer Nahrungskette: Jahrtausendelang konnten Landwirte ihr Saatgut frei auswählen, ohne dabei eine Klage wegen Verletzung des geistigen Eigentumsrechts zu befürchten. Doch jetzt leiten Firmen teure Rechtskampagnen in die Wege, um Patente auf konventionelle Pflanzen zu erhalten und Landwirte zu exorbitanten Gebühren zu zwingen. Laut Monsanto & Co. fördern Patente Innovation -- doch in Wirklichkeit schaffen sie ein Lebensmittelmonopol für Unternehmen.

Doch glücklicherweise steht das Europäische Patentamt unter der Kontrolle von 38 Mitgliedstaaten, die gefährliche Patente auf Lebensmittel aus konventioneller Züchtung mit einer Abstimmung beenden können. Selbst das Europaparlament hat in einer Stellungnahme gegen solche zerstörerischen Patente Einwand erhoben. Ein massiver Aufschrei aus der Bevölkerung könnte sie jetzt dazu bringen, die Patentierung unserer alltäglichen Lebensmittel ein für alle Mal zu verbieten.

Die Lage ist jetzt schon katastrophal -- Monsanto allein besitzt 36% aller Tomatensorten, 32% der Paprikasorten und 49% der Blumenkohlsorten, die in der EU eingetragen sind. Durch eine einfache regulatorische Änderung, könnten wir unsere Lebensmittel, unsere Landwirte und unsere Erde vor Firmenkontrolle beschützen -- wir können es möglich machen:
http://www.avaaz.org/de/monsanto_vs_mother_earth_loc/?bHDVvbb&v=23935

Die Avaaz-Gemeinschaft hat sich nie davor gescheut, sich gegen Übergriffe von Unternehmen auf unsere Institutionen zu wehren, die Mafia von Rupert Murdoch zu verdrängen und sich dafür einzusetzen, dass Telekommunikationsunternehmen ihre Hände von unserem Internet lassen. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Lebensmittelversorgung gegen eine Firmenübernahme zu verteidigen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Jeremy, Michelle, Oli, Dalia, Pascal, Ricken, Diego und das ganze Avaaz-Team


PS: Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet! Starten Sie jetzt Ihre eigene Kampagne und bewirken Sie etwas, zu irgendeinem Thema - ob lokal, national oder global:
http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?bgMYedb&v=23917

QUELLEN:

Konventionell gezüchtete Pflanzen oder Tiere sollten von Patentierung ausgeschlossen werden, sagen Europaabgeordnete (Europaparlament) (Englisch)
http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120509IPR44733/html/Conventionally-bred-plants-or-animals-should-be-exempt-from-patents-say-MEPs

Präsident des Europäischen Patentamts gibt grünes Licht für Patente auf Pflanzen und Tiere (No Patents on Seeds)http://www.no-patents-on-seeds.org/de/node/232/green-light-for-patents-on-plants-and-animals

Immer mehr Patente auf konventionelle Züchtung (Deutscher Naturschutzring)http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/landwirtschaft-gentechnik/1403-immer-mehr-patente-auf-konventionelle-zuechtung-

Gegen ein Patent auf Leben (Euractiv)http://www.euractiv.de/binnenmarkt-und-wettbewerb/artikel/kein-patent-auf-leben-007330

Monsanto: All euer Saatgut gehört uns (Mother Jones) (Englisch)http://www.motherjones.com/blue-marble/2013/02/scotus-hears-monsanto-soybean-case



Freitag, 22. März 2013

Es brennt...

in meinem Ofen! und das am ersten Tag nach Frühlingsbeginn....

irgendwie konnte ich es mir nicht nehmen lassen und mir nochmal ein schönes Feuerchen im Wohnzimmer machen, denn mein Kamin ist ziemlich verwaist, seit die neues Zentralheizung eingebaut wurde....

aber dennoch, es geht nichts über die wundervolle, heimelige Wärme eines flackernden Kaminfeuers! Die letzten kalten Tage dieses Winters mach ich es mir nochmal so richtig gemütlich...

Das Anfeuern ging heute nicht so schnell wie früher, anscheinend bin ich etwas aus der Übung, die Zeitung wollte erst nach 20 Zündhölzern und einem Gasfeuerzeug richtig brennen, und dann ging es erst wieder fast aus, weil nur mehr ein Scheit drinnen war und der hatte keinen Bock alleine zu glosen, also musste ein 2.ter her! Gesagt, getan, der nächste eingeräumt, nach ner Weile fingen beide Feuer und zündeten sich gegenseitig an.

Eigentlich stelle ich mir genau so eine richtig gute Beziehung vor, daran haben mich die beiden Hölzer erinnert. Alleine glost man manchmal so vor sich hin, aber irgendwie zündet es nicht. Dann kommt ein 2.ter und man feuert sich gegenseitig an, brennt vor Liebe und Leidenschaft, wärmt sich gegenseitig und wenn das Feuer vorbei ist, bleibt tolle und fruchtbare Asche über.

Ach wäre sowas schön - genau richtig.

Liebes Universum, biiiiiitteeeee :)

Montag, 11. März 2013

In Memoriam Elisabeth

Dieses Wochenende bist du rübergegangen!

Die letzten 3 Jahre deines Lebens durfte ich dich begleiten, ein Stück mir dir gehen, und ich muss dir sagen: ich hätte mir keine schönere Aufgabe vorstellen können und mir keine liebere, alte Lady als DICH wünschen können.

Du warst gebildet, kultiviert, witzig, eigenartig, eigensinnig, manchmal richtig zickig und am Ende deines Weges schon sehr vergesslich und müde auf deinen Beinen. Alles tat weh, jeder Schritt war eine Herausforderung. Du warst etwas ganz besonderes und, das wird mir erst jetzt bewußt, mehr als nur eine Frau, die ich 3 mal die Woche besucht habe. Ein bisschen hast du eine Oma ersetzt, die ich nie gehabt habe, ebenso warst du mir ein kultivierter Gesprächspartner, den ich in meiner Familie nie finden durfte, da keiner über eine Lehre hinaus Bildung erlangt hat.

Ich will deswegen nicht sagen, dass alle in meiner FAmilie Idioten sind, es sind einfach nur andere Welten, die sich hier begegnet sind.

Ich weiss noch ganz genau, als wir uns das erste Mal begegnet sind. Als ich dein Profil las, das mir die Firma geschickt hat, wurde mir echt mulmig zumute, Du hattest einen Titel, wohntest in der Innenstadt und warst eine beruflich unheimlich erfolgreiche Frau gewesen und ich dachte mir, "na so eine kann ja unmöglich nett sein, bzw. wird sie arrogant und eingebildet sein und mich von oben herab behandeln, weil Sie meint sie sei was Besseres"

Mehr hätte ich mich bei dir nicht täuschen können. Ich hab dich mit deinem Rollator und der altmodischen Brille und den schneeweissen Haaren in diesem jugendlich anmutenden Appartment (gut riechend und ungewöhnlich für einen alten Menschen!) gesehen und gedacht: "Das ist Sie! Die will ich haben!" und unsere Story begann...

Du warst immer höflich zu mir

- respektvoll
- dankbar für JEDEN Handgriff
- ehrlich und gerade heraus
- offen
- mitfühlend und verständnisvoll wenn es mir einmal nicht so gut ging

Ich hingegen war besonders am Schluß oft

- entnervt (weil du mir die gleiche Frage ca.15 mal hintereinander gestellt hast)
- hektisch (auweh, meine Nerven)
- ungeduldig (weil du manchmal unheimlich langsam warst)

Es tut mir leid. Bitte verzeih mir! Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben und mir ein großes Vorbild sein. Danke für alles! Ich liebe Dich!

Ich hoffe Du bist gut angekommen und erholst Dich drüben von den strapazen deines Lebens. Es war ein gutes Leben, was ich so aus deinen Erzählungen gehört habe.

On the road again

Es wir bald Zeit, mich auf den Weg zu machen, und ich stimm mich schon mal drauf ein....

- in diesem Sinne -




Canned Heat - On the Road again


Well, I'm so tired of crying
But I'm out on the road again
I'm on the road again
Well, I'm so tired of crying
But I'm out on the road again
I'm on the road again
I ain't got no woman
Just to call my special friend

You know the first time I traveled
Out in the rain and snow
In the rain and snow
You know the first time I traveled
Out in the rain and snow
In the rain and snow
I didn't have no payroll
Not even no place to go

And my dear mother left me
When I was quite young
When I was quite young
And my dear mother left me
When I was quite young
When I was quite young
She said "Lord, have mercy
On my wicked son"

Take a hint from me, mama
Please don't you cry no more
Don't you cry no more
Take a hint from me, mama
Please don't you cry no more
Don't you cry no more
'Cause it's soon one morning
Down the road I'm going

But I ain't going down
That long old lonesome road
All by myself
But I ain't going down
That long old lonesome road
All by myself
I can't carry you, baby
Gonna carry somebody else

Dienstag, 26. Februar 2013

Zeiten der Veränderung

Wir alle gehen im Leben durch Zeiten der Veränderung, wir schließen alte Ebenen und Zyklen ab und beginnen wieder von vorne....

Je besser man den vorangegangenen Zyklus mit all seinen Herausforderungen gemeistert hat, desto leichter fällt einem meist das Voranschreiten in den nächsten....doch manchmal ist es so, dass man mit sich unzufrieden ist, denkt, dass man dies oder jenes anders oder besser hätte machen müssen und dann macht man sich Vorwürfe und tut sich schwer das Alte abzuschließen.

Mir geht es momentan so. Ich weiss und spüre, dass sich etwas totgelaufen hat und das Neue schon vor der Türe steht. Klar macht das auch Angst, weil das Neue ja noch unbekannt ist. Aber es führt eben kein Weg zurück, denn vor mir liegt mein Glück!

Deswegen habe ich folgendes kleines Sprüchlein zu meinem momentanen Mantra erklärt:

Ich lasse los was war.
Ich akzeptiere was ist.
Ich vertraue auf das was kommt.

Ich kann meine Vergangenheit nicht ändern, nur meine Einstellung zu dem was passiert ist.
Ich muss meine Gegenwart so annehmen, wie sie ist, denn was ich verleugne oder nicht annehmen will, bleibt bestehen.
Ich muss vertrauen, dass das, was auf mich zukommt, das Beste für mich ist, denn Gott macht keine Fehler!

Dienstag, 19. Februar 2013

Müßiggang oder das aktive Nichtstun

habe diesen Artikel soeben gefunden und möchte ihn euch nicht vorenthalten. Ich finde, er ist sehr gut geschrieben. Für alle "Faulen" da draussen ;)


Von Siegfried Lenz
Das hätte ein Grieche zur Zeit des Platon hören müssen, ein Mann im antiken Rom oder ein florentinischer Zeitgenosse der erlesenen Medici: Man hätte ihnen einmal sagen sollen, daß unser Leben durch Arbeit geadelt, versüßt oder sogar geheiligt werde; man hätte ihnen gegenüber behaupten sollen, daß der Inbegriff des menschlichen Lebens in der Leistungssteigerung liege – ich fürchte, all die kulturbegabten und kulturstolzen Leute von einst hätte es geschaudert. Sie wären in Versuchung gekommen, diese Ansicht für eine krankhafte Besessenheit zu halten, eine Form undiskutabler Verrücktheit. Generationen aufgeklärter und produktiver Müßiggänger hätten durch nichts tiefer erschreckt werden können als durch die heute sprichwörtliche Behauptung, nach der Arbeit unser Leben versüßt. Denn sie maßen das Niveau einer Kultur unter anderem auch daran, wie hoch die Muße, das aktive Nichtstun, eingeschätzt wurde.

Galt es einst als Zeichen von Urbanität, von Lebensmeisterschaft, wenn man seine Muße hervorkehren und sie gleichsam als Gewinn „ausstellen“ konnte, so gilt es heute als zeitgemäß, wenn man sich auf seine Arbeitslast beruft, seine Arbeitswut hervorkehrt. Niemand wird übersehen, wie genüßlich überbeanspruchte Leute von ihrer Erschöpfung reden. Die Leute haben nicht mehr ihre Arbeit, sondern die Arbeit hat sie, und je härter und heftiger man schuftet, desto größer sind oftmals die Genugtuungen. In gewissen Kreisen wird denn auch über den Herzinfarkt gesprochen, als handle es sich um einen Ritterschlag, um die Aufnahmegebühr in einen Orden der Rastlosen, der entschlossen ist, sich der Arbeit zu opfern. Wir haben wirklich keinen Grund, über Stachanow zu lächeln; Stachanow ist bereits in uns, er ist eine Schlüsselfigur dieser Epoche, sein Name läßt sich auch amerikanisieren.

Weil die Arbeitswut eine weitgehend internationale Erscheinung ist und ohne Rücksicht auf politische Systeme besteht, darum ist eine Verteidigung des Müßiggangs heutzutage bereits ein müßiges Unternehmen: Es ist verschwendet, es muß wirkungslos bleiben – eine Feststellung übrigens, die nur von einem Mann getroffen werden kann, der seinerseits von der Arbeit besessen ist.
Denn natürlich wird ein leidenschaftlicher Müßiggänger nicht nach Wirkung und Zweck fragen, nach kalkuliertem Nutzen, vielmehr wird er sich gerade für das erklären, was ihm verschwendet erscheint, er wird das Müßige als das einzig Schätzenswerte ansehen. Und das bezeichnet nun auch die Qualität seines „Tuns“. Es ist nicht blinde Geschäftigkeit, die nur die Zeit füllt oder an einem Zweck gemessen wird, sondern schöpferische Nichtarbeit, produktives Träumen, eben: Müßiggang.

Das hat keineswegs etwas mit Faulheit zu tun. Faulheit im einfachsten Sinne ist zunächst nichts anderes als die tatenlose, ermattete Freiheit von der Arbeit: Man lebt ohne Kraft zur Entscheidung wie Oblomow, bis man von sanftem Schlagfluß heimgesucht wird. Dem Müßiggang hingegen liegt eine definitive Entscheidung zugrunde: Man ist bereit, das Nichtstun auszukosten, auszubeuten, auf absichtslose Weise aktiv zu sein. Somit ist Müßiggang alles andere als eine Ermattung des Geistes. Der verständige Müßiggänger lehnt es ab, sich mit Betriebsamkeit zu betäuben, da er es durchaus bei sich selbst aushält. Pascals Bemerkung, daß „alle Leiden des Menschen daher kommen, daß er nicht ruhig in seinem Zimmer sitzen kann“, trifft auf ihn nicht zu. Er kann lange ruhig sitzen, und er kann staunen. Und vielleicht ist dies das überzeugende Geschenk des Müßiggangs: die Gelegenheit zum Staunen, die uns gewährt wird. Wer aber staunt, wer sich selbst aus bescheidenem Anlaß wundert, der beginnt unweigerlich zu fragen, und wer Fragen stellt, wird zu Schlußfolgerungen gelangen: Der Müßiggang wird zu einem aufregenden Zustand.

Wenn Oblomow seufzt: „Man schläft, man schläft, und hat nicht mal Zeit, sich zu erholen“, dann ist damit doch gesagt, daß der wahre Müßiggang nicht in den Daunen betätigt werden kann. Der Kenner wird immer darauf aus sein, sozusagen in der Welt müßig zu gehen: An Flüssen und in Kneipen, auf Behörden und belebten Straßen, überall dort, wo anscheinend etwas geschieht. Ausgerüstet mit besonderen Möglichkeiten der Wahrnehmung, wird der Müßiggänger das, was geschieht, in seiner Art befragen und durchschauen, vor allen Dingen aber dem geschäftigen Leerlauf ein Beispiel geben: Ein Beispiel nämlich für den Rückfall in die Weile. Der Überfluß an Zeit, an Weile, ist der sichtbarste Reichtum des Müßiggängers, und indem er ihn zeigt, macht er auch schon unser Verlangen nach Kurzweil fragwürdig. Aber dieser ganz bestimmte Überfluß ist es auch, der eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Kultur gespielt hat.

Der zerstreuungssüchtige Konsument, der Abnehmer von Kurzweil, wird bei allem verbissenen Fleiß nie in der Lage sein, Kultur hervorzubringen, da ihm das sublime Nichtstun unbekannt ist. Kultur entsteht immer nur im produktiven Müßiggang, in großen Augenblicken schöpferischer Faulheit. Das ist eine landläufige Ansicht, und wenn wir sie gleichwohl in Erinnerung bringen, so nur deshalb, weil es müßig ist, auf die Vorzüge des Müßiggangs hinzuweisen.
*
Diese Bemerkungen von Siegfried Lenz stehen als Vorwort in Ben Witters „Tagebuch eines Müßiggängers“, das demnächst im Claassen-Verlag, Hamburg, erscheinen wird (156 Seiten, 9,50 DM).

Montag, 18. Februar 2013

Red doch normal!

seit ich meine Arbeit verloren habe, merke ich, wie sich meine sozialen Kontakte reduziert haben. Das tut weh und es nagt am Selbstwert. Ich habe meinen Job geliebt, denn ich hatte das Glück, eine wunderbare und liebevoll schräge alte Dame die letzten beiden Jahre ihres Lebens zu begleiten.

Nun liegt sie im Sterben. Und ich verliere nicht nur eine tolle Aufgabe, sondern auch einen wichtigen Bezugspunkt in meinem Leben und nicht zuletzt eine wichtige Einnahmequelle, sodass jetzt noch alles enger ist, als ohnehin schon war.

Man sollte meinen, das man in so einer Situation Verständnis bei der eigenen Mutter findet. Weit gefehlt. Gestern hab ich einen Mohnkuchen gebacken und heute 3 Stück mitgebracht. Dachte, sie freut sich. In einem verspielten Ton, den ich manchmal auflege, wenn ich gut drauf bin, oder einfach nur Spaß mache, geh ich in die Küche wo sie munter werkelt und frage:" Schau mal, was ich dir mitgebracht habe! einen guuuuuuuuteeeeeeen Kuuuuuucheeeeen!"

"kannst ned normal reden?" hör ich drauf....*mitdemrückenzumirweiterwerkel*

Ach wie aufbauend: Liebe Frau Mutter, ich rede ab jetzt mit dir wie mit einer unsympatischen Klientin aus dem Altersheim, nüchtern und am besten noch mit einem Dialekt aus dem Musikantenstadel.

Ich pfeife auf deine Normalität.

Himmel weiter deine Skipringer im TV an und andere sich wichtigmachende Deppen. Ich weiß, das ist das einzige das dir geblieben ist. Und QVC und HSE und wie der Mist noch so heisst.

Traurig, dass ein langes arbeitssames Leben, alleine auf der TV Couch zu Ende gehen muss.

This mortal Coil

Das Selbst im Menschen ist nichts
anderes als die Kraft hinter dem
Universum. Das erkennende Selbst ist
nicht geboren, und es stirbt nicht. Es
ist aus nichts entstanden, und nichts
entstand aus ihm. Geburtslos, ewig
dauernd, wird es nicht getötet, wenn
der Körper getötet wird.
(Upanischaden)



Sonntag, 17. Februar 2013

Die Macht des Focus

Nein, ich meine nicht die Zeitschrift ;)

Ich meine die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit bewusst zu lenken, also zu focussieren. Erst kürzlich kam mir ein flyer in die Hände, auf welchem stand:

Finden Sie Ruhe und zuversicht in sich,
unabhängig von äußeren Umständen!

Toll, dachte ich mir, wenn man krank ist und arbeitslos, vielleicht auch noch isoliert und sonst wenig Freude hat im Leben, wie soll das denn gehen?

Oder vielleicht gar noch hungert und obdachlos ist?

Hört sich irgendwie wie eine Farce an. Wie ein schlecht gemeinter Scherz, oder?

So ein Typ namens Jesus, den sie vor über 2000 Jahren ans Kreuz genagelt haben, und der da immer noch dran hängt, (zumindest in der Kirche) hätte damals in seinem Blog geschrieben...

"das Reich Gottes ist in Dir"

Aha, also wenn ich die Augen zu mache und erforsche, was da momentan in mir ist, wenn DAS das Reich Gottes sein soll....

da ist viel Angst, Verwirrung, Zweifel und Wut, manchmal sogar das Gefühl, nicht mehr zu können oder zu wollen, also alles andere als das HImmelreich...na toll, also was kann er bloss damit gemeint haben?

Wir Menschen neigen dazu, das Glück im Außen zu suchen und denken, wenn ich das bin, das erreicht habe, das besitze, dann................und vergessen darüber meistens warum wir alle diese Dinge oder Zustände eigentlich haben oder erreichen wollen:

Weil wir uns dann besser fühlen und glücklich sind

Kurzum, das eigentlich Ziel ist, sich besser zu fühlen und glücklich zu sein! Nun, ist mein besser fühlen wirklich an äußere Umstände gekoppelt, bin ich ein armer Hund, denn über äußere Zustände habe ich keine Kontrolle. Es kann immer irgendetwas passieren und mich aus der Bahn werfen.

Genau hier setzt die Macht des Focus ein. Denn worauf ich mich konzentriere, also meine Aufmerksamkeit lenke, DARÜBER habe ich die volle Kontrolle. Ich kann an Dinge oder Ereignisse denken, die mich unglücklich machen, strahle dann dieses Unglück aus und ziehe noch mehr davon in mein Leben....

ODER

....ich lenke meine Aufmerksamkeit auf Dinge, die ein GUTES GEFÜHL in mir erzeugen, EGAL OB SIE DER REALITÄT ENTSPRECHEN ODER NICHT, fühle mich gut oder besser und ziehe dadurch noch mehr Positives in mein Leben.

Beides funktioniert. Die Entscheidung liegt immer bei Uns, in diesem Sinne:

"We are the dreamers of the dreams"



We Are the Music-Makers

We are the music-makers,
And we are the dreamers of dreams,
Wandering by lone sea-breakers,
And sitting by desolate streams.
World-losers and world-forsakers,
Upon whom the pale moon gleams;
Yet we are the movers and shakers,
Of the world forever, it seems.

With wonderful deathless ditties
We build up the world's great cities,
And out of a fabulous story
We fashion an empire's glory:
One man with a dream, at pleasure,
Shall go forth and conquer a crown;
And three with a new song's measure
Can trample an empire down.

We, in the ages lying
In the buried past of the earth,
Built Nineveh with our sighing,
And Babel itself with our mirth;
And o'erthrew them with prophesying
To the old of the new world's worth;
For each age is a dream that is dying,
Or one that is coming to birth.

Arthur William Edgar O'Shaughnessy




Spirituelles Weltgeschehen aktuell!

Dieses tolle Video hab ich auf YT gefunden und möchte es mit euch teilen!!

http://www.youtube.com/watch?v=UTb6CCdUo7M&list=LLh1zR_RnlupDXPeOQhhfjnw

Alexander Wagandt nimmt die derzeitigen Nachricht auf ihre Symbolik auseinander und berichtet, sehr interessant, gucken lohnt!

Stichworte: (siehe YT)
- Frankreich total Pleite
- Zweite Vereidigung Obamas
- 47 US-Staaten haben Petitionen eingereicht zur Unabhängigkeit
- Angst vor den Bürgern - USA kauft wieder neue Waffen,
Entwaffnung der Bevölkerung, Geheimdienstbehörden, Dronen,Kriege,Eigenheime versteigert,der amerikanische Traum zerplazt ist Illusion,
- Vermummte Muslime spielen Sittenpolizei in England
- Keine Dorfgemeinschaft, entfremdete Ansammlung von Individuum von Brüssel gesteuert,bewusstes vermischen und durcheinanderwirbeln der Menschen.
- Amsterdam siedelt Schwulenhasser aus in Container ausserhalb der Region, keine Sonderrechte für heimische Bürger, übermäßig gerecht oder ein Trick zur Entwurzelung und Maßnahme gegen Solidarisierung.
- Deutsche Sprache hat hohen Anspruch auf Präzision (deutsch~deuten) verschwindet immer mehr aus der wissenschaftlichen Forschungsarbeit,es wird nur noch ausschließlich auf englisch publiziert,Die vergangene Rechtsschreibreform war schon sehr zerstörerisch.
Im Deutschen wird das "DU" großgeschrieben,im Englischen das "ICH"
- Der große Schlag gegen die wilden Goldmythen, lächerliche Goldbarren-Überprüfung auf ihre Echtheit.
700 Tonnen sollen wieder nach Deutschland überführt werden (wer es glaubt)
- Gesundheit:Blei macht dumm und kriminell, Rückgang der Kriminalität, radioaktive Strahlung verändert Gold zu Blei, und reduziert transformatorische Bewusstseinsprozesse.
- wegen Terrorverdacht suspendiert,eine Fünfjährige hat mit Seifenblasenpistole gedroht.Absurd und krankhafte Schlagzeilen sollen Normalität und Ordnung vortäuschen.Nicht mal in der Kindheit ist der Mensch geschützt.
- Keine Gehste bleibt verborgen,Überwachungstechnik aus fünf km Höhe erkennt das Winken einer Person. Na bravo..
- Eu will Medien stärker überwachen
- Augsburger Polizeiaktion,Zeitungsverleger bekam Hausdurchsuchung auf Leserbrief nach Strafanzeige eines von Beleidigung betroffenen Politikers.
- Briten sind die größten Kriegstreiber,90% aller Länder wurden schon von Briten angegriffen,auch Mali kommt England zur Hilfe.
- Holland:Katholische Kirche soll Kastration von Jungen angeordnet haben,so sollen Jungen von homosexuellen Neigungen geheilt werden....?
- Deutsche klagen über wachseneden Stress am Arbeitsplatz,Erschöpfung,Burn out,Zwangspause ist angesagt. Jeder Zweite ist betroffen und bedroht das System, Psychopharmaka sollen Alltagsprobleme und ideologische Veränderungen wieder auf Kurs bringen, Gesunde werden pathologisiert, erleichterte Zwangseinweisungen und Aufruf an Ärzte mehr auf Agressive Äusserungen zu achten,so auch kritische politische Haltungen und Ohnmachtszorn, das sind neue Mittel als Gegenbewegung... jeder zweite unter Psychodrogen?
- ARD und ZDF droht breiter GEZ-Boykott,Firma Rossmann als erster oder auch die Stadt Köln bewegt was aus Ungehorsam.
- Fehlerhafte Zwangsversteigerung trotz korrekter Ratenzahlungen,schuld sind notarielle Urkunden die die Banken auch nach erledingung der Zahlung behalten und zur Refinanzierung weiterleiten.
- Russischer Ministerpräsident Medvedev und Ausserirdische,Man in Black dukumentarfilm zeigt vieles wahres auf...Russland fordert Obama ultimativ auf über die Ausserirdischen zu berichten oder sie werden es tun.
- Mächtige Sonnenstürme bedrohen die Erde (FOKUS)
da ist mächtig was im Wandel mit energetischen Kräften die nicht von uns beeinflusst werden kann. Körperliche Anzeichen verstehen und in die Innenschau gehn. Doku:Solar Revulution von Dieter Broers (Trailer)
http://www.youtube.com/watch?v=8avFhe...

Alte und neue Themen wirbeln uns durcheinader, die hässliche Fratze des Traumes zeigt sich auf allen Ebenen.
Der Heilungsprozess ist äußerst herausfordernd.
Verwirrung und Verzweiflung erkennen und in Ruhe damit gehen,da ist Energie zu tanken und diese Bereiche bekommen dann auch nach und nach ihre Klarheit.Es zeigt sich das göttliche in Synchronizität im Alltag wenn wir uns Öffnen und die Illusion durchschauen. Hingabe zum Sein wird immer leichter und wirkt befreiend.

Internet vom Medium der Kontrolle zum Medium der Befreiung !

schönen Sonntag!

Sonntag, 10. Februar 2013

Ich will nicht mehr.....

Leben!!!

wie oft hab ich mir diesen Satz schon gedacht oder ausgesprochen, ja, es gibt diese Tage...auch bei mir...na und?

was heisst das eigentlich, wenn man nicht mehr will?

und wenn ich das kleine Wörtchen nicht aus dem Satz lasse, was steht dann dort?

Ich will MEHR LEBEN!!! ja mehr!

ich will leben, will das Blut in meinen adern pulsieren spüren, will tief atmen und den Duft von Weite und Grenzenlosigkeit in mich aufsaugen, raus aus diesem Hamsterrad, mich wirklich spüren, lachen, offen und weit werden, mich verlieren....und wieder finden....

stattdessen

funktioniere ich nur mehr.

und nicht einmal das mehr wirklich, auf das Notwendigste reduziert, so scheint mir.

Dieses Gefühl ist zum aus der Haut fahren, es ist alles so eng hier und ich sehne mich nach der Weite...

Ich weiss, das Sterben wollen nichts anderes ist, als der wunsch nach einer großen Transformation, alles hinter sich lassen....loslassen.....und das ist sehr wohl möglich, ohne gleich meine körperliche Hülle wegzuwerfen, die mir bis jetzt gut gedient hat und die auch noch sehr ansehnlich ist wie ich finde!

Also, große Transformation, komm, und hole mich!

Wir Frauen sind...

das habe ich soeben geschickt bekommen! und es darf nach Lust und Laune kopiert und weitergeleitet werden ;o)

WIR FRAUEN: 

• Ich lese keine Anleitungen… Ich drücke Knöpfe bis es klappt.
• Ich brauche keinen Alkohol um peinlich zu sein… Das krieg ich auch so hin!
• Wenn ich ein Vogel wäre, wüsste ich ganz genau, wen ich als Erstes anscheißen würde!
• Ich bin nicht zickig, ich bin „emotionsflexibel“.
• Die 3 schönsten Worte der Welt? Ich geh shoppen..
• Ich habe keine Macken! Das sind Special Effects!
• Frauen müssen wie FRAUEN aussehen und nicht wie tapezierte Knochen!
• Vergeben und vergessen? Ich bin weder Jesus, noch habe ich Alzheimer.
• Wir Frauen sind Engel…und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir weiter…auf einem Besen! Wir sind ja schließlich flexibel!
• Das ist kein Speck! Das ist erotische Nutzfläche!
• Als Gott die Männer schuf, versprach er, dass ideale Männer an jeder Ecke zu finden sein werden… Und dann machte er die Erde rund.
• Auf meinem Grabstein soll stehen: “Guck nicht so doof, ich läge jetzt auch lieber am Strand!“
Tja, WIR FRAUEN sind eben einzigartig !!!!!  

Schicke diese Nachricht an genau so coole und lustige Mädels (wie dich) weiter und es passiert wie immer --nichts!
Aber du bringst sie wenigstens zum Lachen 
J  

Freitag, 8. Februar 2013

Manifestation

Ich hänge an meiner Wohnung. Ja, ich hänge wahnsinnig an ihr. Und ich weiss auch wieso, denn:

Sie war meine erste, absolut bewusst manifestierte Schöpfung in diesem Leben!

Sie ist hell, ruhig, gut gelegen (es fährt den ganzen Tag kein Auto vorbei!), es gibt keine Nachbarn um mich herum, nur unter mir....denn ich wohne im Dachgeschoss, die Gegend ist toll, ich habe von 3!!! Seiten Sonnenlicht, ganztags und südseitig, es gibt viele Bäume und eine Wiese direkt vor meinem Fenster, manchmal spielen dort Kinder oder Hunde und im Winter rodeln sie den Hang runter, aber meistens ist es absolut still.

Ich liebe diese Stille.

Auch die Aussicht ist Hammer, von der ferne sehe ich die ersten Berge, teilweise schneebedeckt und viel viel Himmel, zu Silvester brauch ich nur aus dem Fenster zu sehen, und habe das geilste feuerwerk umsonst.

Gleich nebenan gibt es ein herrliches Erholungsgebiet, mit einem See wo man toll schwimmen und fischen kann. Zahllose Sonnenuntergänge habe ich dort drüben verbracht und hunderte Kilometer muss ich dort  drinn geschwommen sein....

Das alles hatte ich mir so circa ein Jahr, bevor ich diese Wohnung bekommen habe auf einen Zettel, eigentlich auf viele Zettel geschrieben und immer wieder wiederholt.

Heisst: ich ging in das Gefühl hinein, wie es wäre schon dort zu leben, solange, bis dieses Gefühl zu

einer INNEREN REALITÄT wurde.

Ausserdem hatte ich mir damals eine Schatzkarte gebastelt um mich auch visuell immer wieder an mein Ziel zu erinnern.

Und wozu das alles eigentlich? Ich hatte mir damals einige Wohnung angesehen, die ALLE eine Katastrophe waren UND, ich wollte nicht mehr suchen, sondern mich FINDEN lassen.

das heisst, meine bewusste Anstrengung, etwas zu finden hat mich damals keine cm weitergebracht, und wenn ich mir noch 100 Anzeigen durchgelesen hätte....es wäre einfach nur ermüdent und mühsam gewesen....

Ja, so arbeit das Gesetz der Anziehung.

Irgendwann hat dann meine Mutter zufällig jemanden getroffen, der ihr von dieser tollen Genossenschaft erzählte, bei der ich dann einen Vormerkschein ausgefüllt habe, obwohl ich keinen Job hatte und auch keinen blassen Schimmer, woher das Geld für alles kommen sollte....

Ein halbes Jahr später kam dann der Anruf. Es gäb eine freie Wohnung für mich. Inzwischen hatte ich sogar einen Job gefunden und verdiente gutes Geld!!

Ich kann mich noch an diesen Tag erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Ich bin reingekommen, sah das Fenster im Bad, die Dachschrägen, ich wusste sofort; DAS IST ES!!!

Ich kam, sah und mietete.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Hier und Jetzt - vom richtigen Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt ist immer Hier und Jetzt.

Ja wirklich?

Dann geh mal mitten im Winter zum nächsten Baum und sag ihm, dass er hier und jetzt zu blühen hat und gefälligst Blätter austreiben soll, obwohl es klirrekalt ist und noch Schnee liegt....

der Baum wird denken, du seist verrückt. oder besser gesagt, er wird weiter schlafen, in der sicheren gewissheit, dass der nächste frühling ganz bestimmt kommt. und dann wird ihn niemand hindern oder aufhalten können.

Er wird erstrahlen in frischem grün, abertausende Blüten werden ihren Duft verströmen und die Luft wird voll sein vom Summen und vom Leben.

So ist das eben! Und so ist das auch in deinem Leben!

Ich will glauben, dass auch in meinem Leben der Winter vorüber geht.

No - mind

Wir kommen aus dem Unbekannten und gehen ständig weiter ins Unbekannte. Wir werden wiederkommen; wir sind Tausende Male hier gewesen und werden Tausende Male wiederkommen. Unser eigentliches Wesen ist unsterblich, aber unser Körper, unsere Verkörperung ist sterblich. Der Rahmen, in dem wir leben, unser Haus, der Körper, der Geist sind materiell. Sie werden müde und alt; sie werden sterben.

Aber dein Bewußtsein, das Bodhidharma "No-mind" nennt – Buddha hat dasselbe Wort benutzt – ist etwas, das über Körper und Geist hinausgeht, etwas, das über alles hinausgeht; es ist ewig. Es kommt, drückt sich aus und geht wieder ins Unbekannte.Diese Bewegung vom Unbekannten zum Bekannten und vom Bekannten wieder ins Unbekannte setzt sich endlos fort, bis jemand erleuchtet wird. Dann ist es sein letztes Leben; dann kehrt diese Blume nicht mehr zurück.


Diese Blume ist sich ihrer selbst bewußt und braucht nicht mehr ins Leben zurückkehren, denn das Leben ist nichts anderes als eine Schule, wo man lernt. Sie hat ihre Lektion gelernt und läßt sich nun nicht mehr täuschen. Sie geht zum ersten Mal nicht mehr ins Unbekannte, sondern ins Unfaßbare.

Osho Bodhidharma, the Greatest Zen Master Chapter 5



Was mach ich eigentlich hier?

Ihr könnt nicht ahnen, wie oft ich mir diese Frage schon gestellt hab - und bis heute keine antwort gekriegt! Alle Welt hat einen Blog - ich hab jetzt auch einen, und werd hier mal mit euch meine Gedanken und sonstigen Geschichten teilen....;)